Interpretationsansätze zu Shelleys Roman


Mary Shelleys Roman „Frankenstein“ übte Kritik am Ethos der modernen Wissenschaft. Gleichzeitig ist er eine Studie über das Problem der Erkenntnis sowie eine Anklage gegen die Egozentrik der romantischen Dichter.
Gleichzeitig - begründet durch ihre eigene Biographie und die Schwierigkeiten, als Frau den Roman zu veröffentliche - ist "Frankenstein" ein Plädoyer für ein feminines Ethos der Häuslichkeit. Somit kann er auch als Angriff auf ein männliches Wissens-, Ruhmes- und Machtstreben gewertet werden.
Sie hätte sich vermutlich nicht träumen lassen, dass ihr Roman tatsächlich einmal so berühmt auf aller Welt werden würde, dass er als Klassiker vielfach verfilmt und dramatisiert wurde.

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