Die Alraune
Alraune ist der Wurzelstock des giftigen Nachtschattengewächses "Mandragora". Diese Wurzel oft nimmt eine menschenähnliche Gestalt an. Die Alraune kann sowohl die Züge eines Mannes als auch einer Frau tragen. Dies wurde in zahlreichen Bildern festgehalten, so zum Beispiel in dem „Gart der Gesundheit“ (Mainz, 1845).
Nicht zuletzt aufgrund ihres Aussehens gilt die Alraune als eine Zauberpflanze bzw. als Liebes- und Glücksbringer. Die Alraunen wurden mit Hilfe von Hunden ausgegraben, da den Mythen zufolge der Mensch bei der Berührung einer solchen Wurzel sterben würde.
Alraune sind seither Motive für Bilder, aber auch für darstellende Kunst (hauptsächlich Skulpturen).
Zudem sind sie Material diverser Filme. Der bekannteste davon heißt passenderweise „Alraune“ und ist ein 1928 gedrehter Stummfilm mit Brigitte Helm.
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